Wilhelm Salber

Psychologische Morphologie



Psychologie in Bildern

Seelisches hängt miteinander nicht nach logischen Regeln, sondern nach Gesetzen von Ganzheit, Gestaltung, Formenbildung zusammen. Man könnte überspitzt sagen, im Seelischen herrschten "ästhetische Gesetze". Wir finden Abstimmungen zwischen Ganzheit und Gliedern, "Gemeinsamkeiten" und Entwicklungen, dialektisches Umschlagen und Kreisprozesse.

Der Gegenstand einer Morphologie ist genauso flüchtig wie eine Melodie.
In Anlehnung an eine Bestimmung Goethes können wir Gestalt als den sinnlich erfassbaren, in sich abgeschlossen charakterisierbaren Komplex eines daseienden wirkenden Wesens bestimmen.

Die dem Ganzen immanente Strukturierung und Formenbildung, die uns in den Phänomenen gerade dadurch entgegentritt, daß wir uns auf Werdendes einlassen, können wir mit dem Stichwort Morphologie = "Verwandlungslehre" (Goethe) umschreiben. Das Verfolgen der Entwicklungen seelischer Wirklichkeit führt uns in einen Wirkungsraum, dessen Eigenart nicht durch Eigenschaften, Elemente, Vermögen zu charakterisieren ist: Seelisches ist angemessen nur zu charakterisieren, indem wir seine Drehpunkte, Ergänzungen erfassen, seine Verrückungen, Überkreuzungen, Spiralen, seinen Stellungswechsel in "Polarität und Steigerung".

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