Wilhelm Salber

Psychologische Morphologie


  • Seelische Ganzheiten sind real wie Pflanzen oder Lebewesen oder Werke.

  • Eine psychologische Morphologie fängt weit vor wissenschaftlichen Erklärungen an. Sie beginnt mit Fragen, die das umkramen, was wir bisher gehört haben; sie beginnt mit Bildern, an denen wir uns verständlich machen, was fest und was beweglich ist.

  • Morphologie ist ein Brühwürfel, der seine Wirkung erst in Umsatz und Auflösung zeigt.

  • Morphologie ist eine Rolltreppe: wenn man sich einmal darauf gestellt hat, geht es immer weiter.

  • Wie etwas immer wieder eine Form findet und verliert, das ist das große Abenteuer des Menschlichen. Es ist zugleich ein Zwang, dem wir uns nie entziehen können.

  • "Natürlich" ist einer der künstlichsten Begriffe des Umgangs mit der Wirklichkeit.

  • Seelisches als erste Kunst - Kunst als zweite Seele.

  • Der Gedanke, dass es immer darum geht, Verwandlung zu werden, ist "toller" und "verrückter" als alles, was sich von Trieben und Gefühlen her zur Erklärung anbieten lässt.

  • Morphologie ist Küchen-Morphologie, Morphologie des Streites, Morphologie des Tanzes, Tageslauf-Psychologie, Morphologie des Einschlafens und des Aufstehens.

  • In Wirkungen wird die Wirklichkeit behandelt.

  • Vorankommen in Drehungen und Wendungen...

  • Paradoxes als Keimform seelischer Entwicklung.

  • Seelisches ist gegenständlich - die Morphologie ist ein komisches Ding.

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